200.000 Stunden mit dem Tornado in der Luft

Tornados starten schon seit 34 Jahren in der Eifel. Dabei kamen einige Flugstunden zusammen. Jetzt wurde die 200.000. gezählt und die wurde vom Taktischen Luftwaffengeschwader 33 mit einer besonderen Formation gefeiert.

 

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, formten Angehörige des Geschwaders vor zwei Tornados die 200.000 Flugstunde. (Quelle: Luftwaffe/Nico Tennhardt)

 

Eine stolze Leistung: Das Taktische Luftwaffengeschwader 33 erflog am 18. April 2019 die 200.000. Flugstunde mit dem Tornado in Büchel. Der Kampfjet wird seit 1985 in der Eifel eingesetzt. Um die Anzahl von 200.000 Flugstunden zu erreichen, waren die Piloten des Geschwaders rein rechnerisch, im Schnitt jedes Jahr 5.882 Stunden am Himmel unterwegs. Der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders, Oberst Thomas Schneider, ist sich der Bedeutung des Jets bewusst: „Seit nunmehr 34 Jahren bildet der Tornado das Rückgrat der Luftwaffe und ist, neben dem Schwesterverband in Schleswig, der einzig verbliebende Tornado-Stützpunkt der Luftwaffe.“

 

„Ein Zeichen für die Leistungsbereitschaft des Geschwaders“

Hauptmann Marcel B. hebt zusammen mit Kommodore, Oberst Thomas Schneider, zur 200.000. Flugstunde ab. (Quelle: Luftwaffe/Nico Tennhardt)

Für den Jubiläumsflug stieg Hauptmann Marcel B. zusammen mit dem Kommodore des Geschwaders, Oberst Thomas Schneider, ins Cockpit. Schneider dankte nach dem Flug den Angehörigen des Geschwaders für ihre über Jahre geleistete professionelle Arbeit: “Es ist immer wieder ein gutes Gefühl, in einen Tornado einzusteigen. Die 200.000 Flugstunden sind vor allem ein Zeichen für die Leistungsbereitschaft des Geschwaders. Dabei steht vor allem die Flugsicherheit immer ganz vorne. Und da kann ich mich auf all meine Frauen und Männer rund um die Uhr verlassen.“ Um einen reibungslosen Flugbetrieb auf dem Fliegerhorst Büchel zu ermöglichen, arbeiten mehr als 2.000 Soldaten und Zivilisten Hand in Hand.

 

Ausgerüstet mit modernsten Waffen

Bei dem MRCA PA-200 Tornado handelt es sich um einen allwetterfähigen Jagdbomber. Der zweistrahlige Schwenkflügler ist in der Lage, modernste Waffen mit hoher Präzision im vollautomatischen Tiefflug ins Ziel zu bringen – und das bei jedem Wetter. Der zweisitzige Jet wurde Anfang der 80er Jahre von Deutschland, Großbritannien und Italien eingeführt und wird in unterschiedlichen Rollen eingesetzt. Aktuell sind mehrere Tornados der Taktischen Luftwaffengeschwader 33 und 51 in Jordanien im Rahmen von Aufklärungsmissionen dabei.

 

Nicht das erste Jubiläum für das Geschwader

Das erste große Jubiläum wurde Anfang September im Jahre 1995 gefeiert. Anlass war nicht nur der zehnjährige Geburtstag des Tornados im Verband, sondern auch die 70.000 Flugstunde. Weitere Meilensteine in der Geschichte des Verbandes waren das Erreichen der 100.000 Flugstunde im September 1999 sowie der 185.000 Flugstunde im Oktober 2014.

 

Autor: Maximilian Euler

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