Gemeinsam für AFISMA

„Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versucht jeder, immer das Maximum für die Mission herauszuholen - Koordination und gegenseitige Hilfe sind dabei das A und O“, sagt Major Tino Müller, Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes Dakar. Dieser Ansatz hat sich seit Januar diesen Jahres bei AFISMA bewährt. Die deutsche Unterstützung, der taktische Lufttransport sowie die Luftbetankung sind erfolgreich.
Funkspruch vom Schießplatz "Capo della Frasca"

Mit diesem taktischen Funkspruch, auch „Callsign“ genannt, meldet der Formationsführer einer „Three Ship“ (drei Tornados) sein Team an dem Luft-Boden Schießplatz „Shooting Range“ Capo della Frasca an. Mit der Freigabe testen die Besatzungen während ihres Übungsaufenthaltes in Decimomannou ihre Fähigkeiten beim Abwurf verschiedener Übungsbomben.
Hochwertausbildung über der Nordsee

Vom 15. bis 26. April 2013 war die Militärbasis Leeuwarden im Norden der Niederlande Mittelpunkt einer der größten fliegerischen Übungen des Jahres 2013 in Mitteleuropa. Zwei Wochen lang trainierten mehr als 50 Luftfahrzeuge aus acht Nationen Verbundene Luftkriegsoperationen vor den Westfriesischen Inseln und über der Deutschen Bucht bis hinauf in den dänischen Luftraum. Rund 700 Einsätze konnten dabei insgesamt verbucht werden.
Halbzeit bei Frisian Flag 2013

Nach einer Woche intensiven fliegerischen Trainings geht die Übung „Frisian Flag 2013“ auf dem niederländischen NATO-Stützpunkt Leeuwarden in ihre zweite Übungswoche. Bei wechselnden Wetterbedingungen konnten seit Beginn der Übung nahezu alle Einsätze planmäßig geflogen werden. Lediglich einmal musste der Flugbetrieb aufgrund starker Winde mit Windgeschwindigkeiten über 80 km/h und hohem Wellengang auf der Nordsee für einen Nachmittag ruhen. Von deutscher Seite konnten vom Eurofighter-Kommando des Jagdbombergeschwaders 31 „Boelcke“ aus Nörvenich in der ersten Woche so immerhin 36 Hochwert-Missionen ohne technische Ausfälle geflogen werden. Jeweils vier Eurofighter kamen vormittags und nachmittags zum Einsatz und flogen Luftkampfeinsätze im Verbund mit bis zu 40 anderen Jagdflugzeugen aus Belgien, Frankreich, Polen, Schweden und den Niederlanden.














