Technischer Nachwuchs für den A400M

In der Ausbildungswerkstatt des Lufttransportgeschwaders 62 haben 29 Auszubildende ihre Facharbeiterbriefe erhalten. Hinter ihnen liegt eine dreieinhalb-jährige intensive und hochwertige zivile Ausbildung. Aus ganz Deutschland stammen die Fluggerätmechaniker und Elektroniker. Teilweise legten sie ihre praktische Prüfung am A400M ab.

 

Sie alle absolvierten die Ausbildung erfolgreich. (Quelle: Luftwaffe/Martin Buschhorn)

„Sie haben einen Beruf mit Zukunft gewählt“, so prägnant brachte es Oberst Ludger Bette auf den Punkt. Als Kommodore des Lufttransportgeschwaders 62 (LTG 62) hatte er es sich nicht nehmen lassen, den Prüflingen bei ihrer Feierstunde die Facharbeiterbriefe zu übergeben.

 

Als Jahrgangsbester der Fluggerätmechanik erhielt Lars R. von Oberst Bette einen Ehrenpreis. Er konnte die Ausbildung verkürzen und ist mittlerweile als Soldat beim LTG 62 tätig. (Quelle: Luftwaffe/Martin Buschhorn)

Auch die Familien und Freunde waren für einen Empfang im Offizierheim des Fliegerhorstes angereist. Die Klassenlehrer der Berufsschulen und die stellvertretenden Bürgermeister der Städte Wunstorf und Neustadt nahmen als Ehrengäste teil.

 

Die Stellvertretende Bürgermeisterin von Neustadt, Christine Nothbaum, gratulierte: „Mit ihrer Ausbildung haben Sie Ihre Karrieretür geöffnet – hindurchgehen müssen Sie nun selbst.“ (Quelle: Luftwaffe/Martin Buschhorn)

 

Über 50 Prozent setzen Ihre Karriere bei der Bundeswehr fort

Von den insgesamt 29 Prüflingen werden 16 bei der Bundeswehr bleiben. Hierbei zeigt sich auch, wie vielseitig die Möglichkeiten nach dem Ende der Ausbildung in der Bundeswehr sind. So werden 14 als Soldaten auf Zeit (SaZ), einer als technischer Beamter und einer als Angestellter die Karriere fortsetzen. Weiteren vieren ermöglicht die Bundeswehr eine Überbrückungsbeschäftigung, bis sie eine weitere schulische Ausbildung oder ein Studium beginnen.

 

Einer der SaZ ist Lukas F. Im Namen des Jahrgangs dankte er allen Ausbildern und Unterstützern. Er selbst hat nach verkürzter Ausbildung die Laufbahn des Offiziers eingeschlagen. (Quelle: Luftwaffe/Martin Buschhorn)

 

Weiterer Nachwuchs steht in den Startlöchern

In jedem Jahr beginnen bis zu 20 Fluggerätmechaniker/-innen in der Fachrichtung Instandhaltungstechnik, sowie zwölf Elektroniker/-innen für Geräte und Systeme ihre Ausbildung in Wunstorf. Betreut werden sie dabei von einem erfahrenen und motivierten Ausbilderteam.

 

Bereits im September 2018 haben 32 junge Menschen ihre Ausbildung beim LTG 62 begonnen. Hier sieht man sie gemeinsam mit dem Ausbilderteam. (Quelle: Luftwaffe/Simon Otte)

Die sehr guten Rahmenbedingungen in Wunstorf sprechen sich herum. Früher waren es hauptsächlich junge Menschen aus der direkten Umgebung, die sich für eine Ausbildung beworben haben. Heutzutage kommen Azubis aus ganz Deutschland nach Wunstorf – egal ob von Wangerooge, Leipzig oder Bayreuth.

Praktika sind möglich

Das 15-köpfige Ausbilderteam kümmert sich neben den bis zu 128 Auszubildenden auch um circa 100 Praktikantinnen und Praktikanten pro Jahr. In einer Schnupperwoche können interessierte Schülerinnen- und Schüler einen Einblick in die beiden Ausbildungsberufe bekommen.

 

Das Programmieren gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Ausbildung in der Elektronik. Wie bei dieser Drohne werden Bauteile so hergestellt, wie sie benötigt werden. (Quelle: Luftwaffe/Simon Otte)

„Beim Feilen und Löten können sie einen ersten Eindruck von der Ausbildung erhalten“, sagt der Oberstabsgefreite Simon Otte, einer der Praktikumsbeauftragten des LTG 62. Erste Ansprechstelle für Praktika auf dem Fliegerhorst ist die dortige Pressestelle. „Gerne informieren wir die jungen Menschen über die vielseitigen verschiedenen Möglichkeiten“, so Otte.

Autor: Martin Buschhorn

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